Hubertustag am 3. November: Jagdethik ist gelebte Verantwortung
Der 3. November steht traditionell im Zeichen des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jägerinnen und Jäger. Für den Landesjagdverband Thüringen e. V. (LJVT) ist dieser Tag nicht nur Anlass zur Pflege jagdlichen Brauchtums, sondern auch zur Besinnung auf die ethischen Grundsätze unseres Handelns.
Die Hubertuslegende erinnert uns daran, dass die Jagd untrennbar mit Verantwortung, Respekt vor dem Wild und einem bewussten Umgang mit der Natur verbunden ist.
Weidgerechtigkeit bedeutet dabei weit mehr als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Sie verlangt von jeder Jägerin und jedem Jäger, das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen, unnötiges Tierleid zu vermeiden und stets verantwortungsbewusst zu entscheiden.
Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Erwartungen an Tierwohl und Tierschutz kommt diesen Grundsätzen eine besondere Bedeutung zu.
Was bedeutet der Hubertusgedanke für die Jagd von heute? Und welche Verantwortung erwächst daraus für jeden Einzelnen?
Diesen Fragen widmet sich Olaf Ehrich, Obmann für Jagdethik im Landesjagdverband Thüringen, in unserem Videobeitrag zum Hubertustag.
Seine Gedanken laden dazu ein, die eigenen jagdlichen Werte zu reflektieren und sich bewusst zu machen, dass die Zukunft der Jagd auch davon abhängt, wie glaubwürdig wir unsere ethischen Grundsätze leben.
Wir wünschen allen Jägerinnen und Jägern einen besinnlichen Hubertustag und ein kräftiges Weidmannsheil!
Landesjagdverband Thüringen e. V.