das Bild zeigt unsern Stand bei den Grünen Tagen Thüringen

Rückblick Grüne Tage Thüringen 2026

Rückblick Grüne Tage Thüringen 2026: Jagd, Natur und ländlicher Raum im Mittelpunkt

Drei intensive Messetage, zahlreiche Gespräche und viele interessierte Besucherinnen und Besucher:

Die Grünen Tage Thüringen 2026 auf der Messe Erfurt sind erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 25. bis 27. September präsentierte sich auch der Landesjagdverband Thüringen e.V. (LJVT) mit seiner Sonderschau „Lernort Natur“ und rückte dabei heimische Wildtiere, deren Lebensräume sowie die vielfältigen Aufgaben der Jägerschaft in den Mittelpunkt.

Die 13. Landwirtschaftsmesse endete mit nahezu 20.000 Besucherinnen und Besuchern. Mehr als 200 Aussteller aus sechs Ländern präsentierten die Vielfalt der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Tierschauen sowie landwirtschaftliche Geräte und Maschinen gehörten zu den besonderen Anziehungspunkten. In den Fachforen stand unter anderem die Versorgungssicherheit der Bevölkerung im Mittelpunkt.

Für den Landesjagdverband bot die Messe damit erneut eine hervorragende Plattform, um Jagd als festen Bestandteil des ländlichen Raumes zu präsentieren und mit Menschen aus Landwirtschaft, Forst, Naturschutz und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Lernort Natur begeistert den Nachwuchs

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr auf der Umweltbildung. Der Freitag stand traditionell im Zeichen des Nachwuchses: Mehr als 1.000 angemeldete Schülerinnen und Schüler aus 50 Schulen besuchten die Grünen Tage. An zahlreichen Stationen konnten sie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion unmittelbar erleben sowie Berufe, Ausbildungswege und Bildungsangebote kennenlernen.

Veit Lienert im Infomobil "Lernort Natur"

Mittendrin: die Sonderschau „Lernort Natur“ des Landesjagdverbandes Thüringen. Hier wurde Natur nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. Heimische Wildtiere aus nächster Nähe kennenlernen, Lebensräume entdecken und erfahren, welche Zusammenhänge zwischen Wild, Wald, Feldflur und menschlicher Nutzung bestehen – gerade für die jungen Messegäste gab es viel zu entdecken.

Damit knüpfte der Messeauftritt unmittelbar an den Grundgedanken von Lernort Natur an: Kinder und Jugendliche für die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu begeistern und Wissen durch unmittelbares Erleben zu vermitteln. Gleichzeitig konnten die ehrenamtlich Aktiven zeigen, dass moderne Jagd weit über die Erlegung von Wild hinausgeht und Verantwortung für Wildtiere, Lebensräume und unsere Kulturlandschaft bedeutet.

Ein Foto von Kay Eckart, LJVT Obmann Junge Jäger Thüringen
Kay Eckart

„Wenn Kinder mit leuchtenden Augen vor unseren heimischen Wildtieren stehen, Fragen stellen und plötzlich Zusammenhänge in der Natur verstehen, dann zeigt sich, wie wertvoll Lernort Natur ist. Genau diese unmittelbaren Begegnungen brauchen wir, wenn wir auch kommende Generationen für Natur, Jagd und den ländlichen Raum begeistern wollen“,

betont Kay Eckart, LJVT Obmann Junge Jäger Thüringen

Premiere für die 1. Thüringer Jagdkönigin

Eine besondere Bereicherung des diesjährigen Messeauftritts war der Besuch der frisch gekrönten 1. Thüringer Jagdkönigin Skarlett I.

Als Botschafterin für Jagd, jagdliches Brauchtum sowie die Verbundenheit mit Natur, Heimat und ländlichem Raum war sie eine gefragte Gesprächspartnerin und zugleich beliebtes Fotomotiv. Viele Begegnungen boten Gelegenheit, Jagd offen und sympathisch zu vermitteln und auch Menschen anzusprechen, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit der Jägerschaft hatten.

Mit ihrem Auftritt zeigte Skarlett I. zugleich, dass jagdliches Brauchtum und moderne Öffentlichkeitsarbeit hervorragend zusammenpassen.

Jagdhornklänge zum Landeserntedankfest

Einen besonderen jagdkulturellen Akzent setzte am Sonntag die Jagdhornbläsergruppe „Ilmtal – Saaleplatte“. Im Rahmen des Landeserntedankfestes des Thüringer Bauernverbandes sorgten die Jagdhornbläser mit ihren Auftritten für die passende musikalische Begleitung.

Das jagdliche Brauchtum fügte sich dabei auf besondere Weise in das Erntedankfest ein. Denn Landwirtschaft, Jagd und der verantwortungsvolle Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen sind im ländlichen Raum seit Generationen eng miteinander verbunden.

Die Jagdhornklänge machten diese Verbindung für die Messebesucher hör- und erlebbar und waren zugleich ein schönes Zeichen für die Pflege und Weitergabe jagdlicher Traditionen.

Drei Tage im Zeichen von Dialog und Begegnung

Neben der Umweltbildung boten die Grünen Tage erneut viel Raum für fachliche Gespräche. Vertreterinnen und Vertreter des LJVT standen während der drei Messetage für Fragen rund um Jagd, Wildtiere, Hege, Naturschutz und aktuelle jagdliche Themen zur Verfügung.

Gerade der unmittelbare Austausch mit Familien, Schülerinnen und Schülern, Jägerinnen und Jägern sowie Vertretern aus Landwirtschaft, Forst, Politik und Verbänden macht den besonderen Wert der Grünen Tage aus.

Nach drei abwechslungsreichen Tagen zieht der Landesjagdverband Thüringen deshalb ein positives Fazit. Lernort Natur, gelebtes jagdliches Brauchtum, die Premiere der Thüringer Jagdkönigin und zahlreiche persönliche Gespräche machten den Messeauftritt zu einer gelungenen Präsentation der Jagd in Thüringen.

Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Mitwirkenden von Lernort Natur, der Bläsergruppe „Ilmtal – Saaleplatte“, unserer 1. Thüringer Jagdkönigin Skarlett I. sowie allen Partnern, die zum Gelingen des Messeauftritts beigetragen haben.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei den nächsten Grünen Tagen Thüringen!

Impressionen - Rückblick Grüne Tage Thüringen 2026

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