Ein Blick nach Niedersachsen zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die Einbindung der Jägerschaft in das Wolfsmonitoring laufen kann: Seit Beginn des Monitorings sind dort bereits über 61.500 Meldungen eingegangen – über 62 % stammen von Jägerinnen und Jägern. Bei den besonders wichtigen C1-Nachweisen liegt der Anteil sogar bei fast 80 %!
Das Ergebnis: Niedersachsen konnte in der atlantischen biogeografischen Region den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes melden – ein Beleg dafür, wie unverzichtbar die Jägerschaft für eine sachliche und belastbare Datengrundlage ist.
Und hier kommt Thüringen ins Spiel:
Auch bei uns leisten die Jägerschaften bereits einen wichtigen Beitrag im Wolfsmonitoring. Mit der Ausbildung von Wolfsbeauftragten aus den Reihen der Jägerschaften wurde – in enger Zusammenarbeit mit dem Thüringer Umweltministerium – ein wichtiger Schritt getan, um die Expertise unserer Mitglieder künftig noch stärker einzubringen.
Wolfsmonitoring – Deshalb unser Aufruf:
Liebe Jägerinnen und Jäger, beteiligt Euch aktiv an der Dokumentation!
- Meldet Sichtungen und Risse über die bekannten Meldewege.
- Nutzt Eure Ortskenntnis und Erfahrung im Revier.
- Unterstützt unsere Wolfsbeauftragten vor Ort.
Nur gemeinsam schaffen wir es, dass auch in Thüringen wissenschaftlich belastbare Daten gesammelt werden, die Grundlage für ein aktives Wolfsmanagement sind.
Der Blick nach Niedersachsen zeigt: Wo die Jägerschaft eingebunden wird, läuft Monitoring zuverlässig und erfolgreich. Mit unserer begonnenen Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium sind wir auf dem richtigen Weg – gehen wir ihn gemeinsam weiter! Eine Übersicht unserer Wolfsbeauftragten aus den Jägerschaften findet Ihr demnächst auf der Website des Landesjagdverband Thüringen e.V.