Plakat zum Bundesjägertag 2026 in Suhl

Bundesjägertag 2026 in Suhl

Bundesjägertag 2026 in Suhl: Thüringen wird zum Treffpunkt der deutschen Jägerschaft

Kompetenz im Revier – Ethik im Handeln: Am 3. und 4. Juli 2026 wird Suhl zum Zentrum der deutschen Jagd. Auf Einladung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und des Landesjagdverbandes Thüringen (LJVT) kommen rund 400 Delegierte und Gäste aus allen Teilen Deutschlands zum Bundesjägertag nach Thüringen.

Unter dem diesjährigen Motto stehen die ethischen Grundlagen der Jagd, die Verantwortung der Jägerinnen und Jäger für Natur und Wild sowie aktuelle jagdpolitische Herausforderungen im Mittelpunkt. Die Delegierten werden unter anderem ein Grundsatzpapier zu ethischen Standards bei der Jagd verabschieden. Weitere wichtige Themen sind der zukünftige Umgang mit dem Wolf sowie die geplante Überarbeitung des Waffenrechts.

„Es ist für Thüringen eine große Ehre, Gastgeber des Bundesjägertages 2026 zu sein. Unsere Jägerinnen und Jäger leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz unserer Kulturlandschaften und das Gemeinwohl. Der Bundesjägertag bietet die Gelegenheit, diese Leistungen sichtbar zu machen und gemeinsam die Weichen für die Zukunft der Jagd zu stellen“, sagt LJVT-Präsident Ludwig Gunstheimer.

Zum Bundesjägertag werden zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Gesellschaft erwartet. Neben dem Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries, wird auch Thüringens Fachminister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Tilo Kummer, an der Veranstaltung teilnehmen und sich mit den Delegierten über aktuelle Herausforderungen der Jagd- und Naturschutzpolitik austauschen.

Der Deutsche Jagdverband wird im Rahmen der Veranstaltung zudem aktuelle Zahlen und Umfrageergebnisse veröffentlichen. Im Fokus stehen dabei die vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen der Jägerschaft – von der Kitzrettung über den Hochwasser- und Artenschutz bis hin zur Bekämpfung invasiver Arten wie Waschbär und Nutria. Auch beim Jägernachwuchs verzeichnet die deutsche Jägerschaft weiterhin erfreuliche Entwicklungen.

Die gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd bleibt hoch: Nach einer repräsentativen Umfrage halten 77 Prozent der Deutschen die Jagd in der heutigen Zeit für notwendig. Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die Jagd insbesondere dann als ethisch vertretbar an, wenn sie dem Schutz anderer Tierarten, der Regulierung von Wildbeständen und der Eindämmung von Tierseuchen dient.

Der Bundesjägertag in Suhl unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Jagd als verantwortungsvolle Form des Natur- und Artenschutzes. Die Thüringer Jägerschaft freut sich darauf, Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland in der Waffenstadt Suhl willkommen zu heißen und gemeinsam ein starkes Signal für eine zukunftsfähige, ethisch fundierte Jagd zu setzen.

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